13.07.2017

von JD-B° RB

So gelingt Kindern der Start mit dem Smartphone

Tipps für Eltern und eine Checkliste für den Umgang mit dem ersten Smartphone

Ob jemand bereit ist fürs Smartphone, ist weniger eine Altersfrage als eine Frage der Reife und des Verantwortungsbewusstseins

Spätestens zum Wechsel von der Grund- auf eine weiterführende Schule möchten die meisten Kinder ein Smartphone - vor allem für die Kommunikation mit Freunden etwa per WhatsApp. Ob ein Kind bereit ist für das erste Smartphone, ist weniger eine Altersfrage als eine Frage der Reife und des Verantwortungsbewusstseins. Wenn sich das Kind an klar vereinbarte Regeln hält und genügend Zeit für Schule, Freunde und Hobbys bleibt, sind die ersten Voraussetzungen für das eigene Smartphone gegeben.

"Beim ersten Smartphone sollten Eltern zunächst den Kinderschutz aktivieren. Für das iPhone von Apple etwa sind die internen Sicherheitseinstellungen über den Menüpunkt 'Einschränkungen' hilfreich, für Android-Smartphones bieten sich Kinder- und Jugendschutz-Apps an", rät Celina Kranich von der Computerhilfe der Telekom. Vor allem bei jungen Kindern sollten auch jegliche In-App-Käufe deaktiviert sowie Drittanbieter, Sonderrufnummern und Auslandsverbindungen gesperrt werden. So können kostspielige Überraschungen vermieden werden.

Experten stehen mit Rat und Tat zur Seite

Trotz aller Vorbereitung bleibt bei vielen Eltern ein ungutes Gefühl. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf die Hilfe von Experten zurückgreifen. Die Computerhilfe Plus der Telekom etwa bietet zuverlässigen Schutz: Eltern und Kinder erhalten hier präventive Tipps und Anleitungen zum sicheren Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Die Profis gehen gemeinsam alle Einstellungen durch und schieben so auch Mobbing im Internet den Riegel vor. Mehr Informationen gibt es unter www.telekom.de/computerhilfe-plus.

Checkliste für Eltern

- Nutzungsdauer und -pausen festlegen. Auch handyfreie Zeiten wie etwa gemeinsame Mahlzeiten oder Schule vereinbaren. Wer möchte, dass das Handy vor dem Schlafengehen ausgeschaltet und weggelegt wird, sollte dies ebenfalls klar vereinbaren.

- Eltern sind auch bei der Handynutzung Vorbilder. Also sollten sie mit gutem Vorbild vorangehen und sich ebenfalls an handyfreie Zeiten halten.

- Die Identität schützen und deshalb mit dem Kind vereinbaren, dass persönliche Daten nicht an Unbekannte oder an Dienste weitergegeben werden.

- Bei vielen Geräten oder Spielen lassen sich per Timer Zeitbegrenzungen einstellen. So müssen Eltern nicht ständig zum Ausschalten ermahnen.

- Wenn Kinder im Internet etwas sehen, das sie nicht verstehen oder ihnen Angst macht, sollte das Vertrauensverhältnis so gut sein, dass sie mit den Eltern darüber sprechen - ohne einen erhobenen Zeigefinger befürchten zu müssen.

- Wenn Abmachungen nicht eingehalten werden, hilft manchmal eine Auszeit - aber nur für eine gewisse Zeit und mit ausdrücklicher Ankündigung.

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