27.10.2017

von B° RB

Skulpturen

Kiki Smith: Procession. Im Haus der Kunst München vom 2.02.2018 bis 03.06.2018

Kiki Smith: Virgin Mary, 1992. Photograph by Ellen Page Wilson, courtesy Pace Gallery

Die amerikanische Künstlerin Kiki Smith (*1954 in Nürnberg) ist Pionierin einer neuen Skulptur. Über mehr als drei Jahrzehnte hat sie ein facettenreiches Werk geschaffen, das sich mit den politischen und sozialen, den philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur befasst. 

Ihre analytische Durchdringung des Körpers - ohne Scheu vor Tabus und Grenzen der Scham - stellt die Bedingungen des Menschseins zur Diskussion: Sie thematisiert Alter, Tod und Sterben, Verwundung und Heilung, Ganzheit und Fragmentierung, Sexualität und Geschlecht, Identität und Erinnerung. Dabei nutzt Kiki Smith unterschiedliche Medien - neben der Skulptur insbesondere Zeichnung, Radierung und Lithographie, auch Buch, Fotografie und Video - und verwendet eine Fülle von Materialien wie Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Pigment, Aluminium, Latex, Federn und Bienenwachs.

Die Hingabe an das „Drama" des Körpers, insbesondere des weiblichen Körpers, die Radikalität ihrer Bilderfindungen und die Magie des Materials zeichnen das einzigartige Werk von Kiki Smith aus. 

Die Ausstellung bietet einen Überblick über Kiki Smiths Werkentwicklung. Der Schwerpunkt liegt auf den Skulpturen vom Beginn ihres Schaffens in den 1980er Jahren bis zu jüngst entstandenen Arbeiten. 

Kuratiert von Petra Giloy-Hirtz

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