27.08.2013

von B° RB

München 2022

Metropolregion unterstützt Olympiabewerbung Münchens und seiner Partner

Johanna Rumschöttel, Landrätin Landkreis München und 1. Stellvertretende Vorsitzende Europäische Metropolregion München (EMM) e.V., Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und Vorstandsvorsitzender EMM e.V., Hermann Steinmaßl, Landrat des Landkreises Traunstein und Vorstandsmitglied EMM e.V., Prof. Gerd Finkbeiner, Vizepräsident der IHK Schwaben und 2. stellvertretender Vorsitzender EMM e.V., Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer EMM e.V. (v.l.n.r.)

Am Mittwoch, den 10. Juli 2013, kamen in Waging am See im
Landkreis Traunstein Mitglieder der Metropolregion München und weitere Akteure aus öffentlichen Institutionen, Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft zur jährlichen Metropolkonferenz zusammen. In diesem Rahmen zeigten sie durch Unterzeichnung eines vom EMM-Vorstand verabschiedeten Beschlusstextes ihre Unterstützung einer Bewerbung Münchens und seiner Partner um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022.

„Die Metropolregion München unterstützt eine Bewerbung Münchens und seiner Partner um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022“ war in großen Buchstaben auf einem Plakat zu lesen, welches die Anwesenden unterzeichneten. Die meisten unter ihnen waren mit dem Vorstandsvorsitzenden der EMM, dem Münchner OB Christian Ude, einer Meinung: „Mit einer Olympiabewerbung und der Durchführung von Olympischen Winterspielen würden die Ziele der Metropolregion München, eine hohe Lebensqualität mit einer nachhaltigen Entwicklung zu
gewährleisten, maßgeblich unterstützt. Da sich fast alle geplanten Wettbewerbsstätten in der Metropolregion befinden, würde diese ganz besonders von der weltweiten Aufmerksamkeit und den mit den Winterspielen verbundenen Entwicklungschancen profitieren.“ Auch Professor Gerd Finkbeiner, Vizepräsident der IHK Schwaben und stellvertretender Vorsitzender der EMM, sieht in der Bewerbung Chancen für die gesamte Region: „Von den Olympischen Winterspielen 2022 würde unumstritten die gesamte Metropolregion profitieren. Investitionen werden getätigt, die Infrastruktur verbessert und die Metropolregion München kann sich von ihrer besten Seite präsentieren. Und schon während der Bewerbungsphase sorgt die häufige Berichterstattung für eine weltweite Werbung für die Region. Ihre Wahrnehmung als Wirtschaftsstandort und Tourismusdestination würde noch weiter gestärkt.“

München und seine Partner möchten nachhaltige, ökologische Spiele bieten und streben einen hohen Anteil an Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie ein intermodales Verkehrsmanagement an, das unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander sinnvoll verbindet. Landschafts- und Klimaschutz, eine positive CO2-Bilanz sowie eine Aufwertung der Erholungsqualität sollen ebenfalls wichtige Kriterien einer Olympiabewerbung sein – Themen die auch in den Arbeitsgruppen Mobilität und Umwelt der Metropolregion München eine wichtige Rolle spielen.

Europäische Metropolregion München: Gemeinsam für eine Spitzenposition in Europa

Die Metropolregion München ist weit mehr als das Münchner Umland: Sie reicht von Eichstätt im Norden bis Garmisch-Partenkirchen im Süden und von Dillingen an der Donau und dem Ostallgäu im Westen bis nach Altötting im Osten. Auf einer Fläche von über 20.000 Quadratkilometern leben rund 5,6 Millionen Bürger – etwa jeder 15. Deutsche ist somit in der Metropolregion München zu Hause.

Der Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) ist eine offene und
fachübergreifende Diskussions- und Kooperationsplattform. Nach dem Leitsatz „Gemeinsam für eine Spitzenposition in Europa“ beschäftigen sich im Verein Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit den Themen Wissen, Wirtschaft, Umwelt, Mobilität, Kultur und Sport und ländlicher Raum. Durch die Vernetzung dieser Akteure und ihre Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten trägt der Verein zur nachhaltigen Entwicklung der Metropolregion bei. Durch gezielte Dialoge und gemeinsame Auftritte wird die Gesamtregion gefördert.

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