05.06.2018

von B° RB

Gemeinsam in eine bessere Zukunft

Der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN schafft Perspektiven für junge Menschen

Münchner Kinder

Ein Herz für Münchner Kinder: Der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, Nachteile auszugleichen und sie in schwierigen Lebenslagen bestmöglich zu begleiten. Mit seinem Engagement vor der eigenen Haustür blickt der Verein bereits auf mehr als 100 Jahre Betreuungserfahrung zurück. In über 50 Einrichtungen in und um München erhalten Heranwachsende und ihre Familien eine auf ihre individuelle Lebenssituation hin ausgerichtete Förderung. 

Seit über 100 Jahren in München und der Region

Gegründet wurde der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN am 3. März 1901 von Münchner Bürgerinnen und Bürgern. Der traditionsreiche Verein existiert damit genauso lang wie das Müllersche Volksbad und ist eine echte Münchner Institution. Trotz des hohen Lebensstandards gibt es auch in München soziale Schattenseiten und Familien, die schwierigen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind.

Ziel des KINDERSCHUTZ MÜNCHEN ist es, Kinder und Jugendliche vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen und ihnen in ihrer Entwicklung zur Seite zu stehen. Der Verein hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen mittelständischen Unternehmen mit einem umfangreichen Angebot sozialer Leistungen entwickelt. Über 500 Beschäftigte engagieren sich aktuell in München sowie den Landkreisen Dachau und Aichach/Friedberg für junge Menschen und deren Familien. Als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe agiert der Verein unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, ist parteipolitisch ungebunden und überkonfessionell. 

Leitbild mit Tradition

Oberstes Gut des Vereins ist der Schutz der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Dazu verpflichtet sich der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN in ganz besonderer Weise mit seinem Namen. Ebenso fest im Selbstverständnis der pädagogischen Arbeit des Vereins verankert sind die Anerkennung der Individualität und eine Kultur des Miteinanders: „Wir nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit wahr und begleiten ihn ein Stück auf seinem Lebensweg“, erklärt Dr. Anna Laux, die zusammen mit Rüdiger Kiefer den geschäftsführenden Vorstand bildet. „Gemeinsam mit den Menschen, für die und mit denen wir arbeiten, entwickeln wir neue, langfristige Perspektiven für eine bessere Zukunft.“ Im Fokus stehen die Förderung von Bildung sowie die Stärkung eigener Ideen, damit die jungen Menschen zu selbstständigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten heranwachsen. „Uns geht es darum, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Leben mit unserer Unterstützung selbstbestimmt in die Hand nehmen und sich aktiv an der Gesellschaft beteiligen können.“, so Dr. Laux. 

Vielfältiges Angebotsspektrum in mehr als 50 Einrichtungen

Mit seinem Angebot erreicht der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN in über 50 Einrichtungen mehr als 6.000 Personen. Es umfasst verschiedene Bereiche, wie ambulante Erziehungshilfe, stationäre Erziehungsangebote, Kindertageseinrichtungen sowie betreute Wohnformen. Im Rahmen der ambulanten Erziehungshilfe unterstützt der Verein Familien mithilfe von Einzelfall-, Familien- und Gruppenarbeit. Ein Beispiel für stationäre Hilfe ist der Paulihof in Aichach, bei dem Tiere als Co-Therapeuten eingesetzt werden, um die dort lebenden Kinder und Jugendlichen mit besonders schwieriger Vorgeschichte bei dem Aufbau von tragfähigen Beziehungen zu unterstützen. Bayernweit einzigartig ist die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Jungen und junge Männer, die von sexuellem Missbrauch oder häuslicher Gewalt betroffen sind (KIBS). 

Viele Projekte ohne Spenden nicht möglich

Die Angebote des Vereins werden vorwiegend aus Tages- und Pflegesätzen sowie öffentlichen Zuschüssen finanziert. Zusätzliche Programme, wie die tierpädagogische Arbeit auf dem Paulihof, werden allein durch individuelles Spendenengagement ermöglicht. Der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN informiert regelmäßig über die aktuellen Projekte, die er gezielt durch Spenden realisiert. Sei es kostenfreier Musikunterricht, ein gesundes Schülerfrühstück oder gemeinsame Ausflüge – die Spenden kommen auf Wunsch direkt beim jeweiligen Projekt an.

Mindestens genauso wichtig wie projektbezogene Spenden sind allgemeine Spenden. „Diese zweckungebundenen Spenden sind für uns so wichtig, weil wir sie da einsetzen können, wo sie gerade am Nötigsten gebraucht werden.“ Der Verein berät darüber hinaus auch bei der Umsetzung individueller Spendenaktionen. 

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