21.03.2019

von B° RB

MünchnerStiftungsFrühling

4. MünchnerStiftungsFrühling (MSF) vom 23. - 29. März 2019

Teilnehmer beim MünchnerStiftungsFrühling

München geht stiften – und das recht häufig. Über 1.000 Stiftungen gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Um deren Wirken sichtbar zu machen, zeigt der MünchnerStiftungsFrühling den Bürgern, wo überall in der Stadt Stiftung „drin steckt“. Egal ob Bildung oder Soziales, Kunst oder Kultur, Wissenschaft, Gesundheit oder Sport, Umwelt oder Internationales – Stiftungen bedienen vielfältige Themen und rühren am Zahn der Zeit.

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? Mit welchen Themen befasst sie sich?

Wie würde unser Leben ohne sie aussehen? Wo kann ich mich einbringen oder selbst eine Stiftung gründen? Macht Zustiften Sinn? 

Diesen und anderen Fragen will der MünchnerStiftungsFrühling auf den Grund gehen und lädt alle interessierten Bürger dazu ein, einmal hinter die Stiftungskulissen zu blicken. Zu entdecken gibt es eine bunte Vielfalt an Themen, die die Lebensrealität jedes Einzelnen betreffen. Im Fokus: Stiftungen mit Sitz oder Aktivitäten in München.

Etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner präsentieren sich der Öffentlichkeit und stehen den Besuchern dabei Rede und Antwort. Damit der Einzelne sieht, was Gemeinschaft bewegt, welch spannende Projekte es gibt, was bürgerschaftliches Engagement bewirkt und was es noch anzustoßen gilt. Sowohl die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung.

Die Veranstaltungswoche startet mit einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am Samstag, 23. März: Dort können sich Besucher beim StiftungsForum an MarktStänden direkt mit den Stiftungsmitarbeitern austauschen und über aktuelle Projekte informieren. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Hier zeigen geförderte Projekte ihr Können, das abwechslungsreiche Programm reicht von Alphornbläsern über deutsch-türkisches Improvisationstheater bis hin zum kleinen Ensemble der Bayerischen Philharmoniker. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, lädt die Gäste persönlich zum Mitsingen ein. Und wer gerne seine Meinung kund tut, der kann das ebenfalls, und zwar in der speakers’ corner, die das Künstlerkollektiv von democraticArts mit bespielt. Wie wichtig es ist, sich auch mit der „Kultur des Scheiterns“ auseinander zu setzen, zeigt die BMW Stiftung Herbert Quandt in einem Workshop. Stiftungsprofis sind ebenfalls willkommen, denn vertreten sind auch Inhalte rund ums Stiftungsmanagement. In Diskussionsrunden, Vorträgen und bei anderen Formaten bleibt Zeit, Themen zu vertiefen und zu Netzwerken. 

Auf kleine Besucher warten viele Mitmachaktionen, u.a. Ballonknoten, Kinder-schminken, Bauchredner und eine Torschussgeschwindigkeitsmessanlage. 

Interessant ist es auch, die Arbeit der Stiftungen live vor Ort zu erleben: Zahlreiche Stiftungen laden vom 24.-29. März dazu ein, bei ihnen in München oder im Umland vorbeizuschauen und deren Projekte sowie die Menschen dahinter kennen zu lernen. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist dabei so groß wie die Stiftungsthemen selbst: Es präsentieren sich geförderte Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, aber auch aus aktuellen sozialen Themen, Umwelt und Nachhaltigkeit. 

Wie wäre es beispielsweise mit einem Tag der offenen Türe auf Gut Dietlhofen bei der Peter Maffay Stiftung, einem Blick hinter die Kulissen einer inklusiven Gemüseverarbeitungsanlage, einem gemeinsamen Schneesporttag für Menschen mit und ohne Behinderung, einem Book Swap im Amerikahaus oder einer Führung durch das Ludwig-Thoma-Haus am Tegernsee? Kunst- und Kulturfreunde können sich auf einen Abend mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher „Die Schumanns und Johannes Brahms“ im Münchner Künstlerhaus freuen oder an einem Recycling-Workshop mit internationalen Künstlerinnen der Stiftung Kick ins Leben mitwirken. Und wer sich für faire Mode und nachhaltiges Konsumverhalten interessiert, ist beim Fair Fashion-Rundgang der BürgerStiftung genau richtig. 

Dieses Jahr unterstützen sieben der größeren Münchner Stiftungen das Projekt: die Edith-Haberland-Wagner Stiftung, die Bayerische Landesstiftung, die BayWa Stiftung, die BMW Foundation Herbert Quandt, die Hypo-Kulturstiftung, die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel sowie die Bischof-Arbeo-Stiftung. Diese sind ebenfalls mit spannenden Programmpunkten vertreten.

Programm für Kinder, Jugendliche und Familien

Was genau macht eine Stiftung eigentlich? – Beim vierten MünchnerStiftungsFrühling können große wie kleine Besucher eine Antwort auf diese Frage finden und entdecken, wo in München überall Stiftung drin steckt.

Sieben der größeren Münchner Stiftungen unterstützen das Projekt, bei dem sich etwa 130 Stiftungen und stiftungsnahe Partner der Öffentlichkeit präsentieren. Auch die Landeshauptstadt München mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherren als auch der Freistaat Bayern mit Sozialministerin Kerstin Schreyer fördern die Veranstaltung. 

Hautnah erleben kann man die Arbeit der Stiftungen in Workshops, Ausstellungen, bei Vorführungen und anderen Mitmachaktionen – sowohl beim zentralen StiftungsForum in der BMW Welt (23. März), als auch direkt in den einzelnen Häusern der Stiftungen und/oder Projektpartner (24.-29. März) in München und dem Umland. MarktStände laden zum Dialog zwischen Stiftungsmitarbeitern und Interessenten ein.

Auch Kinder und Jugendliche können die Vielfalt der Stiftungsarbeit kennenlernen: 

Bei der Peter Maffay Stiftung auf Gut Dietlhofen wartet eine Bisonherde auf neugierige Besucher, die Schneesport Stiftung lädt Sporthungrige zu einem inklusiven Schneesporttag ein. Im BMW Welt Junior Campus wird getüftelt und bei der Stiftung AtemWeg experimentiert: Hier steht die Lunge im Vordergrund. Wer schon Ostereier für Familie oder Freunde bemalen möchte, kann das bei der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung tun oder aber mit little art Pop up-Bilder basteln – vielleicht ja sogar das offizielle Tulpen-Motiv des MünchnerStiftungsFrühlings – und die Lithografie-Drucktechnik in der alten Werkstatt im Münchner Künstlerhaus kennenlernen. 

Was man auf alle Fälle nicht verpassen sollte, ist, dem Original-Nothilfezelt der Stiftung Welthungerhilfe einen Besuch abzustatten. Das Team freut sich, von seinen Einsätzen zu berichten. Und wenn dann noch etwas Zeit bleibt, lohnt sich der Live-Auftritt der Inklusions-Band "The Orchestra Extrange" der Stiftung Lebenshilfe oder aber der Film „Alles steht Kopf“ (Stiftung Gute-Tat). 

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