13.07.2018

von B° RB

Forderungen zur Landtagswahl

Wirtschaftsjunioren Bayern präsentieren ihre Forderungen zur Landtagswahl. Die Wirtschaftsjunioren Bayern haben ihre politischen Positionen zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 veröffentlicht. Dabei greifen sie insbesondere Zukunftsthemen heraus

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.

Zum Leitmotiv ihrer politischen Positionen haben die Wirtschaftsjunioren Bayern ihr Jahresmotto „Arbeit 4.0 – wie geht es weiter in der Arbeitswelt?“ erhoben. Sebastian Döberl, Landesvorsitzender der WJ Bayern, sieht in den politischen Positionen einen Beitrag zur Mitgestaltung des sich wandelnden Arbeitsmarktes: „Unsere Kernaufgabe ist es, uns aktiv in den Transformationsprozess einzubringen und die Digitalisierung der Arbeitswelt mitzugestalten“.

Die Erstellung der politischen Positionen folgt auf einen ausführlichen partizipativen Prozess unter Einbeziehung aller 62 bayerischen Wirtschaftsjuniorenkreise. Im Laufe von knapp vier Monaten haben sich die jungen Unternehmer und Führungskräfte zu 14 zentralen Themensegmenten positioniert. Sebastian Döberl resümiert: „Die Stärke unserer politischen Positionen besteht insbesondere darin, dass all unsere Mitglieder voll hinter den Forderungen stehen. Damit sprechen wir mit einer Stimme für die junge Wirtschaft in Bayern“.

Forderungen wurden in vier zentralen Themengebieten aufgestellt. Im Themenblock Wirtschaft und Bildung steht insbesondere die Forderung nach einer Stärkung der Digitalen Kompetenzen durch die Modernisierung von Lehrplänen und der Weiterbildung von Lehrkräften im Fokus. Unter der Überschrift Gründung und Unternehmertum schlagen die Wirtschaftsjunioren hingegen eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen auf die Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung vor, die auch kleinere und mittlere Unternehmen einschließt. Zudem sollen die bestehenden Förderangebote im Freistaat und Beantragung dieser transparenter dargestellt werden. Um den Übergang in eine neue Arbeitswelt mit ihren Möglichkeiten flächendeckend in Bayern zu gewährleisten, fordern die Wirtschaftsjunioren im Bereich Digitalisierung und Innovation den sofortigen Ausbau der Infrastruktur bestehender Kommunikationstechnologien (Breitband = Glasfaser, Mobilfunk = 5G). Die dazu erforderlichen Rahmenbedingungen, rechtlich wie finanziell, müssen jetzt geschaffen werden. Eine bessere Integration von Beruf und Familie wollen die Wirtschaftsjunioren Bayern durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten erreichen. Dazu gehört auch eine Anpassung der Öffnungszeiten/ Buchungsmöglichkeiten zur Kinderbetreuung.

Die politischen Positionen wollen die Wirtschaftsjunioren insbesondere in ihren weiteren Dialog mit der Politik einbringen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet der am 25. September im Bayerischen Landtag stattfindende Mini Know-How-Transfer. Wirtschaftsjunioren aus ganz Bayern haben bei dieser eintägigen Veranstaltung die Möglichkeit, sich direkt mit der Politik über Themen der neuen Arbeitswelt auszutauschen.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. Mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz, gilt der Verband als „die Stimme der jungen Wirtschaft“. Hier stellen junge Unternehmer rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen; 62 davon allein in Bayern. Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V sind seit 1958 Mitglied der Junior Chamber International (JCI) Ihr Dienstsitz befindet sich bei den Vereinten Nationen in New York. JCI-Verbände gibt es mittlerweile in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind einmal der Know-how-Transfer auf allen Ebenen zwischen Wirtschaft und Politik sowie die G20 Young Entrepreneurs Alliance. 

Auch gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“ und „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ reflektieren die Verbands-Philosophie: Chancengleichheit und eine auf Nachhaltigkeit gerichtete Perspektive. Werte, die nicht nur auf die Fachkräfteentwicklung, sondern auch auf die gesamte Wirtschaft bezogen ihren positiven Niederschlag finden dürften.

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